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Freiwillige Feuerwehr Lüneburg - Ortswehr Rettmer

Ortsfeuerwehr Ortsfeuerwehr
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Zusammenlegung Süd Zusammenlegung Süd




Feuerwehr Stadtverband


Schulter-Schluß in Lüneburg-Süd

Der Orts-BM von Rettmer wurde 1978 stellv. Stadt-BM von Lüneburg. Es zeigen sich nun in der seit vielen Jahren geplanten "Feuerwache-Süd" in der entscheidenden Phase politische Auswirkungen von der Stadtverwaltung auf die Ortswehr.
Dies führt 1989 nach über zehn Jahren Führung der Ortswehr Rettmer und trotz Wiederwahl durch die Kameraden zum Ende seiner Amtszeit, da die Verwaltung diesen Vorschlag zur Wiederwahl nicht an den Rat der Stadt weiter geleitet hat.
Auch der stellvertretende Orts-BM gibt kurze Zeit später auf Grund der negativen Atmosphäre innerhalb der Wehr sein Amt ab.

Damit ist die Voraussetzung für einen Neuanfang gegeben.

Am 08. September 1990 wird nach einem Kameradschaftsabend beim Frühschoppen am folgenden Tag mit einer dienstlichen Abstimmung beendet.

Der Erlös wird den Jugendfeuerwehren Oedeme und Häcklingen gutgeschrieben. Damit möchte die Wehr Rettmer sich für die gute Betreuung und Ausbildung von Rettmeranern in den beiden Jugendwehren bedanken.

Hatte die Wehr 1991 neun, jedoch unspektakuläre Einsätze zu verzeichnen, so stieg die Anzahl im Jahr 1992 auf 27.

Am 24. März 1992 brennt im Lüneburger Hafen einer Lagerhalle auf ca. 30 m Länge. Brandgut sind übereinander gestapelte Gitterboxen mit synthetischen Textilien, teilweise zu Ballen gebündelt. Zur Unterstützung der Lüneburger Wehr kämpfen unsere Kameraden mit zwei B-Rohren gegen die Flammen und mit Hilfe der Drehleiter des 2. Löschzuges entfernen wir Platten im Decken- und Wandbereich.
23 Männer von uns waren durchschnittlich sechs Stunden im Einsatz.

1992 feiern die Wehren Häcklingen und Rettmer gemeinsam ihr 90-jähriges Jubilaum. Exakt am Gründungstag, den 08. Mai, trifft man sich im Gasthaus Sasse in Radbruch zu einem großen Feuerwehrball. Nach einem hervorragendem Menü wird bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen.

Aus der neu erstellten Chronik werden vom Verfasser Christian Smarsly einige lustige, aber auch nachdenkliche Passagen vorgelesen.

Auf der damaligen Chronik ist diese jetzige Darstellung aufgebaut.

Der zweite größere Einsatz ist der Brand im Lüneburger Krankenhaus im Oktober 1992. Im Bereich der Küche und Wäscherei ist ein Feuer ausgebrochen. Im gesamten Innenbereich können die Einsatzkräfte nur utner PA (Pressluft-Atemgeräte) arbeiten.

Während der Versammlungen und Sitzungen der Führungskräfte, aber auch innerhalb der Mannschaft war in den letzten Jahren das Thema " Feuerwache Süd" vorherrschend.

Der folgende Zeitungsausschitt vom 21. Oktober 1993, anlässlich der Grundsteinlegung, zeigt deutlich welchen Zickzackkurs das Projekt nahm:

Alter Wunsch geht in Erfüllung
Vor zwanzig Jahren forderte der damalige Stadtbrandmeister G.-W. Lindemann das erste Mal eine Wache Süd. Mitte der 80 Jahre wurde die Diskussion konkret. 1986 wird ein Bebauungsplan für das Gelände an der B 209 in Rettmer vom Stadtrat verabschiedet. Doch 1989 gärt es innerhalb der Feuerwehr, die Ortswehr Rettmer befürchtet, daß sie vom großem Bruder Lüneburg verschluckt wird - die Wache steht auf der Kippe.
Die Wogen glätten sich, doch immer neue Termine für einen Baubeginn gibt`s: 1987, 1989, 1990, 1991 - es hapert mit der Finanzierung.
Bis zu 3,7 Millionen Mark soll der Neubau kosten. Auch andere Standorte kommen ins Spiel: die Grünfläche der Ebert-Brücke, wo heute die DLRG baut, oder die Scharnhorst-Kaserne.
Schließlich bleibt es bei Rettmer. Nur fällt das Projekt kleiner aus und kostet voraussichtlich 1,3 Millionen Mark.

Das trotzdem nicht nur Begeisterung aufkam, zeigt ein Artikel in der Feuerwehr Broschüre "Hier spricht Florian Sülfmeister" im 2. Halbjahr 1993.

In diesem wird das fehlende Mitspracherecht der involvierten Wehren bemängelt. Das die Ortswehren von der Grundsteinlegung dann durch die Zeitung erfuhren, trug auch nicht gerade zur Motivation bei.

Der Einzug in das neue Haus ist das vorranige Ereignis im Jahre 1994.

Die Ortswehren Oedeme, Häcklingen und Rettmer teilen sich nun ein Dach und die Fahrzeuge.

Damit ist die Geschichte der Ortsfeuerwehr Rettmer noch lange nicht zu Ende.
Das Leben innerhalb der Wéhr ist nach wie vor von Einsätzen - in den Einsatzstatistiken nachzulesen - geprägt und wird durch Veranstaltungen vielfältiger Natur abgerundet. Eindrücke einer kleinen aber waschsenden Auswahl finden sich auch auf dieser Website.

Inzwischen vermischen sich die Wehren immer mehr durch Umzüge innerhalb des Stadtgebietes (Anmerkung des Webmasters: genau wie immer schon die Einsatzfahrzeuge ;-).
Eine neue Wache für die Lüneburger Feuerwehr Mitte steht einzugsbereit zur Verfügung und soll im (Anmerkung des Webmasters: Vorsicht, massiver Zeitsprung!) Oktober 2007 eingeweiht werden.
Im nächsten Jahr geht es dann los mit der Erweiterung der Wache Süd - die Pläne liegen vor und sind wohl auch schon genehmigt.

(Anmerkung des Webmasters: Mit der Zeit wird sicherlich dieser Teil der Chronik entsprechend fortgeführt werden. An dieser Stelle sei die schnelle Überleitung in die heutige Zeit bitte verziehn - wie an den anderen online verfügbaren Seiten hoffentlich sichtbar wird, ist die Wehr aktiv wie eh und je und wir freuen und erfreuen uns an und über jede gelungene Veranstaltung, erfolgreichen Einsatz sowie den engagierten Nachwuchs in der Wehr.)

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